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Chinesische Dattel

Chinesische Dattel (Ziziphus jujuba)
Eine robuste Exotin, die schon fast einheimisch ist.
Botanisches: Schon in der Antike fand das aus China stammende Kreuzdorngewächs (Rhamnaceae) in den mediterranen Gefilden Europas eine zweite Heimat. Mit einer Endhöhe von 2 bis 4 m lässt sich der zierliche, aber bedornte Kleinbaum auch in Hausgärten unterbringen. Und die erste Ernte lässt nicht lange auf sich warten. Schon nach zwei bis drei Jahren liefert die Chinesische Dattel ihre pflaumengrossen Steinfrüchte, besonders wenn diese von auserlesenen Sorten wie ‘Lang’, ‘LuLi’ oder ‘LuLang’ stammen.
Anbau: Um den Erntekorb zu füllen, ist ein sonniger Standort ohne Staunässe erforderlich. In jungen Jahren ist Jujube dankbar für einen geschützten Platz und eine Abdeckung im Wurzelbereich. Später braucht man sich über die Winterhärte hierzulande keine Gedanken zu machen, denn ausgewachsene Exemplare vertragen bis zu –20 °C. Die Chinesische Dattel lässt sich aber auch problemlos im Kübel kultivieren und überwintern, solange das Gefäss ausreichend gross ist.
Ernte und Verwendung: Ab Anfang Oktober färben sich die Früchte rotbraun. Dann kann man sie auch direkt vom Baum naschen. Das Aroma ist süsssauer und erinnert an Bratäpfel. Ihrem Namen werden die Chinesischen Datteln aber erst gerecht, wenn man sie wie ihre orientalischen Vorbilder antrocknen oder am Baum hängen lässt, bis sich die Schale runzelt. So werden sie noch milder und süsser. Aus den Früchten lässt sich auch ein Sirup gewinnen oder ein schmackhafter Tee zubereiten, der zudem in der traditionellen chinesischen Medizin seit Jahrtausenden Verwendung findet.

 


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