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Rasen fachgerecht säen


Im Frühjahr (März/April) und im Herbst (September) sind die besten Zeitpunkte für eine Neuanlage des Rasens oder das Ausbessern von schadhaften Stellen im Rasen durch Nachsaat.



Bei Durchführung einer Nachsaat sollte beachtet werden, dass es wenig von Erfolg geprägt ist, das Saatgut einfach auf die mehr oder weniger geschädigte Rasennarbe auszusäen. Zudem können Kahlstellen im Frühjahr erst wirkungsvoll nachgesät werden, wenn eine ausreichende Bodentemperatur von ca. 8° - 10° C für die Keimung dauerhaft erreicht ist.

Zur Vorbereitung der Nachsaat gehört das leichte Aufrauen der Lücken. Danach können über die kahlen Stellen Rasenerde aufgebracht werden, denn gerade bei der Ausbesserung von Fehlstellen hat sich der Einsatz von Rasenerden bewährt. Rasenerden bilden ein ideales Saatbett, um die Keimlinge vor Austrocknung und Vogelfrass zu schützen. Sollte bis zum jetzigen Zeitpunkt keine Düngung erfolgt sein, empfiehlt es sich eine Startdüngung zu geben und mit einem Rechen in die Rasenerde einzuarbeiten. So erhalten die jungen Gräser gleich nach dem Keimen Nahrung. Wichtig für die Wurzelentwicklung junger Rasengräser ist eine gute Phosphatversorgung, da diese im Gegensatz zu den älteren Rasengräser noch nicht in der Lage sind, die Phosphorreserven im Boden zu erschliessen.

Für die Nachsaat sollte man am besten spezielle Nachsaatmischungen verwenden. Diese Mischungen enthalten überwiegend oder ausschliesslich die Grasart Englisch Raygras (Lolium perenne L.), da diese Gräser besonders schnell keimen und eine gute Konkurrenzkraft gegenüber den vorhandenen Gräsern entwickeln. Ausgesät wird der Rasensamen per Hand oder mit einem entsprechenden Streuer. Nach der Aussaat flach in das Substrat einrechen, damit die Saat von der Erde umschlossen wird. In den ersten 3 bis 4 Wochen ist eine geregelte Wasserversorgung entscheidend für den Erfolg. Die obere Bodenschicht muss stetig genügend Feuchtigkeit haben, damit die empfindlichen feinen Rasenkeimlinge nicht austrocknen. Auch wenn der Samen bereits gekeimt sind, muss weiter bewässert werden, da die Keimlinge ihren hohen Wasserbedarf noch nicht durch ein perfektes Wurzelsystem decken können.

Für Neuansaaten gilt das gleiche Vorgehen wie bei der Nachsaat. Auch hier ist neben der richtigen Wahl der Rasenmischung eine gute Saatbettvorbereitung und anschliessende Pflegearbeit das A und O für ein gutes Gelingen.
Bei guter Witterung hat sich der Rasen nach dieser Frühjahrskur schnell erholt und jeder Gartenbesitzer kann sich wieder an seinem sattgrünen und dichten Rasen erfreuen. Für mehr Informationen. Quelle: Eric Schweizer AG

 

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